dann hoffe ich, das ich noch weitere unterlagen in den garagen finde und die nicht inzwischen vergammelt sind.
Posts by axorp
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sind darin nur die schaltpläne vorhanden?
es könnte sein, das ich doch noch irgendwo das komplette technical manual dann habe.
es könnte auch sein, das es eine vorab version, nur für mich, direkt aus braunschweig war.
da es im oktober 1987 erstellt wurde und ich es am 2. november 1987, laut unserem eingangsstempel, schon bekommen habe.
wobei ich auch die vielen internen commodore schaltpläne aus braunschweig in A2 hatte. so auch das für den PC1. diese commodore internen unterlagen wurden aber eigentlich, bis auf die doppelten, für mein späteres museum eingelagert. -
darin ist auch eine liste vorhanden, mit den commodore mitarbeitern und ihren telefon druchwahl rufnummern. das war eine interne commodore telefonliste gewesen, die ich damals nur für unseren gebrauch bekommen habe.
hier die telefonliste.
von manchen leute, aus dieser liste, hat man ja schon etwas gehört.
im 7. og waren die wichtigsten commodore leute gewesen, besonders die für mich

das european hardquarter, das EHQ, war im 5. obergeschoss. das war für europa zuständig gewesen.
so bekam ich manche commodore geräte posten, die für ein anderes land eigentlich geplant waren. welche die aber nicht abgenommen haben oder konnten. so sollte dann auch der deutsche quartalsumsatz, oft ganz kurzfristig, durch meine hilfe gesteigert werden. -
Damals hatte der Epson-Nadeldrucker ein internes HPIB-Inetrface, der Typenraddrucker wurde über ein Interface der Firma Wiesemann betrieben. Proxa war dort nicht im Gespräch...
die meisten epson interfaces, so ca. 95%, die ich verkauft habe, waren interne versionen gewesen.
denn ab dem ersten epson tx80 war ich schon mit dabei und der hatte schon diesen internen interface anschluss mit on board.
es gab zu dieser zeit keine konkurenz für mich, mit einem vergleichbaren und funktionierendem interface.
da gab es da nur das runow interface, was aber nicht richtig funtktionierte. erst durch dieses nicht richtig funktionierendes interface, war ich selber gezwungen gewesen, mein eigenes zu entwickeln. damit ich meine programme endlich auch ausdrucken konnte. zwei unserer kunden, haben damals einen qume und einen centronics drucker, mit interface, bei runow in berlin besorgt. was aber nicht funktionierte und die monatelang hingehalten wurden. so entwickelte ich mein interface und belieferte später runow selber damit. die dann ihres gegen meines, bei ihren kunden austauschten.
die haben mir dann verraten, das es keine runow eigene entwicklung war. die haben damals ein interface, aus einer amerikanischen zeitung nachgebaut, welches nicht richtig funktionierte.
zu dieser zeit, hatte commodore keinen eigenen drucker gehabt. sie vertrößteten uns über ein jahr. zwischendurch presentierten die, auf der orgatechnik ihr druckendes ei. so habe ich den schrecklichen drucker genannt. da zeigte ich schon, auf der orgatechnik, meine software programmeund auch einen damals sehr schnellen und extrem robusten data100 drucker mit meinem interface.
commodore hat da ihr druckendes ei nicht produziert und sie kamen erst monate später mit ihrem ersten drucker. den cbm2022 / cbm2023 = cbm3022 / cbm3023. diese basierten auf der kompletten epson tx80 mechanik.
schon monate vorher, habe ich den tx80 mit meinem interface vertrieben. so bekamen auch commodore mitarbeiter und auch commodore selber, den von mir. ich erzählte ihnen, das der preiswerte und kleine epson tx80 sogar robuster und servicefreundlicher war, als die drei mal so teueren centronics drucker.
so freute es mich sehr, als ich den ersten commodore drucker sah und das es der epson tx80 war. zum glück, für mich, hat commodore die elektronik selber entwickelt. so war der nicht so schnell wie der tx80. so verkaufte ich fast immer nur den epson tx80 mit meinem interface. der auch preiswerter war, als die commodore drucker.
dann kam kurz danach der epson mx80 und commodores version, mit der mx80 mechanik, kam erst ein jahr später, dem cbm4022 und der war wieder nicht mit dem original mx80 vergleichbar. so verkaufte ich dem mx80 mit meinem internem interface in stückzahlen.
wiesemann kam, wie auch andere, erst jahre später. die wollten unbedingt den commodore zeichensatz nachmachen. so druckten die im einzelnadel grafik modus. so hatten die dann ein schlechteres schriftbild, als im original epson modus. die druckköpfe gingen schnell kaputt, durch die einzelnadelansteuerung. ein rückwärtstdrucken konnten die dann auch nicht. die vielen schriftarten und esc/p möglichkeiten gingen oft auch nicht. so kauften eigentlich damals diese wisemann und andere interfaces kaum firmen, sondern nur privatleute, die sich auch homecomputer zeitschriften kauften. da damals ein sehr langsammer mikrocontroller, ein 803x es machte, waren die auch viel langsammer und unstabiler und empfindlicher gewesen, als meine lösung. so kaufte ein oem kunde solche interface oft nur ein mal. beschwerte sich dann bei den interface herstellern, die dann einen vertrößteten und behaupteten, es würde an den druckern liegen.
so wendeten diese kunden sich an epson, commodore, philips, centronics, fazit, olympia und viele andere, die dann mich empfohlen haben. selbst markt & technik, die viele dieser home computer zeitschriften herausbrachten, empfahlen mich.
ich machte nie einen direktvertrieb. ich wollte meinen händlern keine konkurenz machen. jeder sollte mit verdienen können, damit sich die vorführungen für die auch lohnten.
ich hatte aber auch, in münchen, commodore händler gehabt, die meine sachen verkauften. so vermute ich mal, dein lehrstuhl hat sich nicht informiert, hatte da keinen kontakt zu markt & technik verlag gehabt oder es ging nur um den preis. wobei man bei einem langsamen typenraddrucker nicht viel falsch machen kann.
viele meiner kunden, softwarehäuser und programmierer benutzten aber mein interface und meine tricks und tips um auch mit einem typenraddrucker manches mehr anstellen zu können, als nur das normale drucken. -
Ich habe jetzt mal Tests mit 5,6k Pull-down Widerständen gemacht. Scheint einwandfrei zu funktionieren und alle Probleme zu lösen! Danke!
super

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da mein interface die kommunikation, am bus nicht stört, wurde es auch parallel zu anderen geräten am bus betrieben. so auch an tektronix und hp messgeräten. so erweiterte mein interface diese geräte um weitere funktionen, die diese geräte garnicht hatten.
man kann es aber auch parallel zu einem anderen gerät, mit der gleichen adresse betreiben um z.b. mal die übertragung am bus zu analysieren. in dem man das eprom, in meinem interface entsprechend anpasst. z.b. kann man dann parallel dazu dann einen drucker im hex-dump modus betreiben. der dann die datenübertragung in hex ausdruckt. so hat mein einen sehr preiswerten datenschreiber, mit meinen tricks
möchte man auch die handshake leitungen mit beobachten oder ganz andere signale, als die 8 datenleitungen. so schaltet man mehrere der druker parallel an das strobe signal mit den zusätzlich zu erfassenden signalen. solange der drucker puffer schnell genug ist, geht das super einfach. sonnst habe ich latches, oder schieberegister oder fifos einfach dazwischen geschaltet. je nach dem, welches problem ich für meine kunden lösen wollte. -
auch schülern und jugendlichen, gab ich sehr gerne meine interfaces, sogar dann kostenlos. wenn sie etwas ansteuern wollten. so erklärte ich ihnen dann mein interface, das gab es auch für den seriellen iec bus. was auch ein eprom wie eine pla benutzte. damit die mein interface selber sich dann an ihre ideen anpassen konnten. so freute ich mich sehr über manche ihrer spielereien. manche programmierten dann auch sachen später für mich. weil ich keine zeit mehr dafür hatte.
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Warum hast du damals den Pull-down Widerstand an Busy nicht verwendet?
in den druckern muss ein high pegel erzeugt werden. wenn der drucker nicht bereit ist. also er busy ist. das wird oft mit einem pull-up widerstand intern gemacht.
so würde, durch einen immer verbauten pull-down widerstand da ein spannungsteiler entstehen. so das der high pegel, besonders bei längeren kabeln, nicht mehr korrekt erreicht und somit nicht erkannt wird.
dein fall, kam eigentlich nicht vor. denn wenn das interface aus dem drucker mit versorgt wird. ist der 7406 dann hochohmig und er stört die nrfd leitung nicht mehr. so können sogar mehrere drucker, mit der gleichen geräteadresse, am bus, mit meinem interface betrieben werden.
je nachdem welchen drucker man haben wollte oder z.b. den drucker, mit dem eingespannten endlos-formular.
waren die drucker in einem nebenraum waren oder die wurden über mein duo-mbs benutzt. so wurde die drucker, mit dem passenden formular, auch mit einem weiteren meiner interfaces eingeschaltet. so hatte ich am ausgang meines interfaces dafür relais montiert.
mein interface wurde nicht nur für drucker benutzt. ich benutzte es für alles.
z.b. auch, um eine tastaturmatrix anzusteuern. so wurde eine produktionsmaschine, die nur ein eingabe tastenfeld hatte und keine schnittstelle, mit meinem interface angesteuert. das simulierte dann die tasteneingabe und so konnte man die fertigungsdaten direkt in die maschine übertragen, das ging viel schneller und es gab keine tippfehler mehr.
ich hatte auch einen vc1548 gebaut. die bestand aus einer 1541 oder einer sfd1001 und dann mit bis zu 8 laufwerken, die einfach übereinander montiert waren. wie ein hoher turm. es bestand aus der commodore floppy unterschale und dann der übereinander montierten laufwerke. die der kunde haben wollte. auf das letzte laufwerk kam die etwas umgebaute commodore floppy platine mit meinem ieee oder iec drucker interface. welches einfach, mit bilateralen schaltern, den 4066, 4051, 4052, 4053 usw. je nach dem oder mit relais die umschaltung machte. so benutzten die firmen dann meinen turm, damit keiner disketten hin und her wechseln musste. oder man benutzte es als datenspeicher für größere mengen über eine lange laufzeit. z.b. auch nachts. das fraunhofer institut, das dlvlr, das kerforschungs institut in jülich und andere. die hatten viele meiner spielereien. ich baute da das spontan zusammen, was man so benötigt hatte und es oft garnicht zu kaufen gab
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Meine Drucker verfügen jeweils über einen selbst eingebauten 5V-Anschluß (Buchse). Mit diesen 5V schalte ich über ein Relais das 9V-Steckernetzteil, welches das Interface versorgt. D.h. das Interface ist nur aktiv, wenn der Drucker eingeschaltet ist.
wir haben immer die +5v direkt aus den z.b. druckern genommen.
einen spannungsregler hatte ich nie mit auf dem interface. wenn es mal nötig war, was sehr selten war, haben wir ein externes netzteil benutzt.
so würde ich bei der nils @for(;;) version den spannungsregler weglassen. die +5v direkt aus dem drucker nehmen. da hast du dir ja schon eine buchse eingebaut
und dann schaltest du das interface mit dem drucker immer schon mit ein aus.
ein 7406 inverter ist noch frei, den eingang würde ich parallel zum busy schalten und am 7406 ausgang, eine led mit einem widerstand an +5v legen. so kann man dann auch sofort sehen, ob der drucker den bus blokiert.
das machte ich damals auch direkt am bus, wenn die drucker in einem nebenraum waren.
den software programmierern habe ich aber auch immer empfohlen, mit einem peekbefehl, vor dem benutzen des busses, die nrfd leitung abzufragen. ob diese low ist. so konnte man dann einen entsprechenden text einblenden, das man prüfen sollte, ob der drucker offline oder das papier zuende ist.
wenn mein interface, für z.b. maschinen steuerungen benutzt wurde, z.b. mit relais, so bekamen meine oem kunden einen ieee / iec zwischenadapter. darauf war ein retriggerbares monoflop mit einem buzzer am ausgang gewesen. wo man mit dem poti die retriggerbare zeit einstellen konnte. so piepste es, wenn mal aus irgendeinem grund, etwas den bus, lange blokierte, was möglichst nie vorkommen sollte.
diesen piepsenden zwischenadapter benutzten aber auch manche meiner kunden. besonders wenn die das commodore mbs oder mein duo-mbs benutzten.
da kam es öfters vor, das einer z.b. den drucker offline schaltete um den papiervorschub zu benutzen und das endlospapier besser entnehmen zu können. dann haben die vergessen den drucker wieder online zu schalten.
so hatte ein anderer später nur unnötige probleme. weil er erstmal nicht daran dachte, das ein anderer den drucker offline geschaltet hatte.
so piepste der adapter dann nach z.b. 30 sekunden, wenn es vergessen wurde oder es ein papierende gab. -
ich habe noch ein paar unterlagen, in meinen kellern, gefunden.


darin ist auch eine liste vorhanden, mit den commodore mitarbeitern und ihren telefon druchwahl rufnummern. das war eine interne commodore telefonliste gewesen, die ich damals nur für unseren gebrauch bekommen habe.
dann habe ich noch ein paar original epson service manuals gefunden.
lg
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Dann ist dein ganzes Setup nicht sauber und kann durchaus IC zerstören wenn diese am Bus hängen aber die ICs keine Stromversorgung haben.
ja und nein.
mit normalen TTL ICs, gibt es keine probleme, wenn man die spannung weglässt.
ganz anders sieht es aus, mit CMOS und TTL kompatiblen ICs und allen neueren ICs.
diese haben inzwischen, an ihren ein und ausgängen interne esd schutzdioden. gegen vcc und gnd.
so das wenn man die versorgungsspannung weglassen würde, die über die ein und ausgänge trotzdem spannung bekommen würden. so könnten die internen dioden usw. dann zerstört werden.
es gibt aber auch neue ics, die extra dafür entwickelt wurden, das man bei denen die versorgungsspannung abschalten darf.
so muss man sich immer die entsprechenden datenblätter ansehen. was man machen darf und was nicht. -
Fazit: Nils hat alles richtig gemacht und dein Interface funktioniert wie gewünscht!

Wenn beide Drucker auf einen der Rechner (CBM1 oder CBM2) durchgeschaltet sind, funktioniert alles!
damit die interfaces auch an einer umschaltbox ohne probleme funktionieren, kannst du die versorgungsspannung mit umschalten.
du kannst aber auch einen pull-down widerstand an die busy leitungen löten.
so zieht der pull-down widerstand die busy leitung auf low und somit wird der bus nicht mehr blokiert.
ich würde es mal mit einem 3,3 kohm bis 6,8 kohm widerstand probieren. er darf nicht zu niedrig sein, damit der drucker, die busy leitung noch sauber auf den high pegel ziehen kann. -
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So viel ich weiß, beinhaltet er keine Übersetzungstabelle.
die übersetzungstabelle von petascii auf ascii und die 1:1 tabelle ist mit im eprom schon vorhanden.
du kannst die stellen gut erkennen. wenn du selber etwas anpassen möchtest.
die 256 bytes, für die 8 bit umwandlung, fangen mit $FF an und gehen bis $00.
der bus gibt alles invertiert aus. so ist das $00 am bus ein $FF.
die umwandlungstabellen kannst du daran erkennen, das die nicht von $FF bis $00 durchgehend verlaufen, sondern das es da stellen gibt, für die umwandlung, von petascii zu normalen oder edem anderem ascii oder für die umwandlung von steuerbefehlen.
in den tabellen kannst du dich austoben
die 1:1 tabelle würde ich für esc/p steuerbefehle und für einzelnadel grafik ansteuerung nicht verändern. so kann man da die ganzen steuerbefehler, aus den druckeranleitungen, ohne eine umständliche umrechnung 1:1 benutzen.
die 1:1 tabelle wird normal mit einer geräte adresse plus 16 ausgewählt. also geräteadresse 4, ist die mit der petascii umwandlung und die adresse 20 ist die ohne die umwandlung. man benutzt dann zwei open befehler und man benutzt dann beide.
es funktioniert auch parallel mit der benutzung der sekundäradresse.
ob nun der nils beides so benutzt, wie ich damals, kann ich nicht sagen. am besten mal testen.
falls nicht, kann man das eprom dafür erweitern. oder ich suche nach den eproms in meinen kellern.
gruß
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https://www.forum64.de/index.php?thread/57196-drucken-mit-cbm-rechnern/&postID=844718#post844718
ich habe meine unterlagen im forum64 mal presentiert. so muss ich die nicht in den kellern wieder suchen. die benutzte auch der nils für die neue version.
wie man sehen kann, hat er alles 1:1 übernommen. er hat leider den latch (74xx273 / 373 / 374 / 573 / 574 usw.) an dem eingang und dem ausgang weggelassen.
diese latch ics wurden aber selten benutzt. zu 95% wurden die interfaces ohne die latches produziert.
die latches benötigt man, wenn exotische und nicht zu centronics kompatible drucker benutzt oder man mit dem interface eine maschine, eine tastaturmatrix, leds, optokoppler, eine relais karte oder vieles andere ansteuern möchte.
aber auch, wenn man lange kabel am bus oder dem ausgang benutzen möchte. so werden die latches auch zusätzlich als treiber oder schmitt trigger verstärker dann benutzt.
hallo Aguetul ,
wie man sehen kann, ist ein gegenseitigs blokieren unmöglich.
egal wieviele interfaces man da parallel schaltet. ( selbst mit gleicher geräteadresse. so konnte man mehrere parallel schalten und mit unterschiedlichen sekundäradressen dann ansteuern um dann viele parallele 8 bit ausgänge gleichzeitig haben zu können. )
ich habe bewusst dafür gesorgt, das es keine rückkopplung zum ieee488 / iec625 bus geben kann.
das meine interfaces, so schnell wie überhaupt am bus möglich arbeitet. schneller als die schnellsten jemals gebauten geräte, so das es keine anderen geräte am bus behindern kann. so wurden meine interfaces auch nicht nur an den commodore geräten benutzt.
das einzige signal, was der bus benötigt, um ein gerät am bus erkennen zu können, ist meine benutzung des invertierten dav signals. welches in nanosekunden, über den 7406, die ndac leitung auf high setzt. so das dann ein gerät am bus korrekt und am schnellsten erkannt wird. so kann auch kein langsames gerät am bus blokiert werden. denn die langsammen geräte müssen ja weiterhin das ndac auf low halten, bis sie auch bereit sind, dann ihrerseits daten übernehmen zu können.
entweder hat der nils, auf seiner platinen version, da einen layoutfehler. da sein schaltplan ja meinem entspricht oder es gibt da einen verdrahtungs, lötfehler oder ein falsches bit gesetzt im eprom-pla modus.
da aber deine interface ja einzeln funktionieren, so müsste die eprom-pla dekodierung ja funktionieren.
ich gehe davon aus, das du die beiden interfaces ja mit druckern betreibst und du nicht die leitungen, zum drucker offen hast?
denn dann würde ja eine offene busy leitung den bus immer blokieren.
das habe ich später ganz bewusst nur noch so gemacht.
ursprünglich wurde das busy signal erst zum bus durchgeschaltet, wenn das entsprechende gerät angesprochen wurde. das machte ich mit einem 7411 gatter. das kann man auch mit zwei dioden (zum testen oder mit kurzen kabeln) machen. später benutzte ich das 7411 gatter dann für die ifc / reset schaltung. es gab auch eine version, mit lötjumpern um zwischen dem busy oder dem reset modus, für das eine 7411 gatter wählen zu können.
die version, mit dem 7411 gatter, für die eigentlich korrekte anwendung des busy signal, wurde aber später nie mehr von mir bewusst benutzt.
weil es nur nachteile bei den kunden brachte. so wurde der bus sofort blokiert, wenn der drucker z.b. offline war oder papier nicht vorhanden war.
viele meiner kunden, hatten die sehr lauten und langsamen drucker in einem nebenraum oder einer schallisolierten box gehabt.
so gab es kunden, die uns angerufen haben, das ihr rechner, seit minuten oder stunden, blokieren würde. dass er bei der eingabe noch funktionierte nun aber der rechner nichts mehr weiter macht.
so mussten wir die kunden immer wieder fragen, ob es sein kann, das etwas ausgedruckt werden sollte. so merkten die ein papierende usw. erst irgendwann, wenn der drucker nicht mehr druckte oder der alles blokierte.
so löste ich dieses kundenproblem. indem ich sofort den kompletten bus blokierte. so konnten die kunden auch keine daten oder programme laden und spätestens dann, dachten die an den drucker
so vermute ich, du hast beide interfaces an den bus geklemmt. diese beiden mit einer spannung versorgt und vielleicht wenigstens eines ohne einen drucker betrieben? so das die offene busy leitung nun den bus blokierte.
normal wird das interface von dem drucker mit versorgt. so reicht es voll aus, wenn der unbenutzte drucker ausgeschaltet wird. so kann der auch den bus nicht mehr blokieren.
selbst wenn du die eproms entfernen würdest, die nicht programmiert wären, dürfte es nicht den bus blokieren
gruß
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danke.
ich muss mal meine unterlagen in den kellern suchen und es dann vergleichen. -
hallo Aguetul ,
ich habe meine verschiedenen interface schaltpläne mal im cc forum veröffentlicht.
leider weiß ich nicht mehr, welche meiner interface schaltungen nun der nils verwirklicht hat.
hast du den schaltplan?
auf jeden fall können meine interfaces problemlos parallel betrieben werden. viele meiner kunden hatten einen plotter, einen nadeldrucker und einen typenraddrucker gleichzeitig angeschlossen gehabt.
von meinem interfaces wurden tausende stück verkauft.
soweit ich mich erinnern kann, hat der nils meine schaltung komplett übernommen. ein passendes eprom hatte ich, damals in meinen garagen, nicht gefunden. so musste er es selber neu erstellen. so könnte es sein, das er dabei da etwas übersehen hat.
das eprom beinhaltet nicht nur die umwandlungstabelle, von pet-ascii auf das normale centronics ascii, sondern das eprom funktioniert zusätzlich noch wie eine pla. das machte ich noch bevor commodore die pla im c64 benutzte.
gruß
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zuerst habe ich die ja mit den gedrehten stiftleisten gelötet. dann habe ich es mit den hohen versucht, die aber doch zu klein waren. so habe ich dann es mit zwei buchsenleisten versucht und festgestellt, das die genau passen und man nichts mehr löten muss.
damit es jeder dann auch nachmachen kann und man nun mehr platz hat, für die eigentliche verdrahtung und es auf den bildern nun auch übersichtlicher wird, gegenüber einer fliegenden verdrahtung. -
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